OP Vorbereitung
Die Vorbereitung auf die Operation besteht im Wesentlichen aus folgenden zwei Teilen:
Außerhalb des Operationssaals:
- FRÜHSTÜCK: Da keine Vollnarkose gegeben wird, darf und soll der Patient am Tag der OP gründlich Frühstücken.
- BERUHIGUNG: Damit dem Patienten die Angst vor dem Eingriff genommen wird, wird zirka 20 Minuten vor der Operation ein Beruhigungsmittel verabreicht.
- DESINFEKTION: Außerdem wird der Bereich um die Augen gründlich gereinigt und mit einem Desinfektionsmittel desinfiziert.
- BETÄUBUNG: Unmittelbar vor dem Eingriff, werden die Augen mittels Tropfen betäubt und somit schmerzunempfindlich gemacht.
- DATENEINGABE & LICHTFIXATION: Die während der Voruntersuchung generierten Messdaten werden nun aufgerufen und der Laser dementsprechend programmiert. Außerdem wird dem Patienten die richtige Augenstellung während der OP erklärt. Dies wird mit einem roten Punkt, der fixiert werden muss, vereinfacht.
- REINIGUNG: Nachdem die Augen betäubt wurden, wird das Augenlid gereinigt um eine saubere Einsetzung des Lidhalters zu ermöglichen.
- LIDHALTER: Der Lidhalter dient zur Fixierung des Augenlieds, sodass ein unbewusstes Schließen der Augen verhindert wird. Hier kann der Patient einen leichten Druck verspüren.
- LAMELLENBILDUNG: Das Auge wird zunächst mit einem Saugring fixiert. Dann wird bei der Flap-Methode (verlinken zu Flap-Methode) mit einem Miniskalpell ein kleiner Schnitt gemacht, der so eine Lamelle bildet. Hierbei verspürt der Patient einen kleinen Druck und für kurze Zeit besteht eine Verdunkelung der Sicht. Bei der PRK-Methode wird das Deckhäutchen mit Hilfe eines federartigen Instruments von der Hornhaut entfernt, während die oberste Gewebeschicht bei der LASEK-Methode mit einer Flüssigkeit aufgeweicht wird, sodass diese dann zur Seite geschoben werden kann.
Im nächsten Schritt, dem eigentlichen Lasereingriff, wird die Korrektur der Fehlsichtigkeit durchgeführt.
| Beiträge, die für Sie ebenfalls von Interesse sein könnten: | |
|
| |

