PRK
PRK steht für „Photorefraktive Keratektomie“ und ist das älteste Laserverfahren zur Behandlung einer Fehlsichtigkeit der Augen. Sie wird inzwischen seit über 20 Jahren durchgeführt und ist das Vorgängerverfahren für LASEK und Epi-LASIK-Verfahren.
WIE SIEHT EIN PRK EINGRIFF AUS?
Im Gegensatz zu LASEK und Epi-LASIK wird das Epithel nicht mit Alkohol abgelöst und hinterher wieder auf die Hornhaut gelegt, sondern mit Hilfe chirurgischer Instrumente direkt entfernt und anschließend das Auge oberflächlich gelasert. Die Wunde verschließt sich danach durch Nachwachsen der Zellschicht innerhalb von wenigen Tagen. Der operative Eingriff wird mit dem Aufsetzen einer dünnen Verbandskontaktlinse beendet, die dem Schutz des freiliegenden Gewebes dient. Da fast nie Narbenbildungen auftreten, wird das Verfahren mittlerweile wieder verstärkt durchgeführt. Die Behandlung beider Augen kann am selben Tag durchgeführt werden.
Da bei diesem Eingriff die Epithelschicht nicht als natürlicher Wundverband dient, treten sehr oft postoperative Schmerzen auf. Nachdem aber die Wunde abgeheilt ist und die Kontaktlinse entfernt wird, erholt sich die Sehschärfe deutlich und nach 6 Wochen ist die Heilung vollständig abgeschlossen.
WANN SOLLTE EIN PRK-VERFAHREN EINGESETZT WERDEN?
Bei einer PRK-Behandlung gelten dieselben Vorraussetzungen wie bei LASEK und Epi-LASIK-Verfahren, eine Behandlung der Weitsichtigkeit ist mit der PRK allerdings nicht möglich. Mit diesem Verfahren können jedoch noch dünnere Hornhäute behandelt werden, als mit den anderen Methoden.
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